Druckerzubehör, Kopierpapier Tinte und Toner 

Druckerzubehör ist neben Kopierpapier und Schreibwaren aus dem heutigen Alltag nicht mehrwegzudenken. Sei es im privaten Bereich, wo man Drucker mit dem passenden Druckerzubehör für den Ausdruck von Fotos, Briefen und Bewerbungen benötigt, oder im Büro, wenn Rechnungen und Angebote ausgedruckt werden müssen. Überall dort, wo Kopierer, Laserdruck, Tintenstrahldrucker und Faxgeräte vorhanden sind, ist das passende Druckerzubehör ein wichtiger Baustein für einen reibungslosen Ablauf.

 

Was war vor dem Drucker mit passendem Druckerzubehör?

 

In Etwa bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurden in der Regel Schreibmaschinen für das Aufbringen von Texten auf Kopierpapier verwendet. Bereits Anfang des19. Jahrhunderts wurden die ersten Schreibmaschinen, vorrangig für Blinde, entwickelt. Die erste Schreibmaschine mit passendem Druckerzubehör, dem Farbband, wurde 1855 entwickelt.

 

Das Farbband als Druckerzubehör für Schreibmaschinen.

 

Farbbänder sind in Farbe getränkte Textilgewebebänder. Als Textil wird meist Seide, Baumwolle oder Nylon verwendet. Durch den Anschlag einer sogenannten Type wird die Farbe aus dem Textilband auf das Kopierpapier gepresst. Der Vorteil von Farbbändern aus Textilgewebe ist, dass durch den Kapillareffekt der durch den Aufdruck verursachte Farbverlust nach Kurzem wieder ausgeglichen wird. Nachteilig an einem Farbband aus Textilgewebe ist der unsaubere Abdruck, welcher in der Regel immer die Struktur des Stoffes erkennen lässt. Eine Weiterentwicklung sind Karbonfarbbänder. Diese Farbbänder werdenaus einer Kunststofffolie hergestellt, welche mit einer sehr fein pigmentierten Farbe und Bindemittel versehen ist. Das Druckbild von Karbonfarbbändern ist somit wesentlich präziser. Nachteil dieser Farbbänder ist jedoch, dass sie nur einmal genutzt werden können. Ein Farbband wird zum Einen als Farbbandkassette oder frei zwischen zwei Laufrädern angeboten. In der heutigen Zeit werden Farbbänder hauptsächlich von Arztpraxen in Nadeldruckern für das Beschriften von Rezepten, in Tischrechnern und natürlich in Schreibmaschinen verwendet.

 

Das Schreiben mit Schreibmaschinen setzte sich zunehmend gegen handschriftliches Verfassen von Dokumenten durch. Besonders Unternehmen kam die Schreibmaschine zu Gute, lagen deren Vorteile doch auf der Hand. Eineinheitliches und gut lesbares Schriftbild waren nur zwei Vorteile der Schreibmaschine mit einem Farbband als Druckerzubehör. Durch das Aufkommen von PC-Systemen wurde die Schreibmaschine Ende des 20.Jahrhunderts vom Markt verdrängt. Heute sind sie nur noch selten im Einsatz und wenn, dann meist nur im privaten Bereich.

 

Die Ära des Computers mit Druck und passendem Druckerzubehör.

 

Bereits im ersten Halbjahr des 20. Jahrhunderts wurden die ersten mechanischen Rechenmaschinen entwickelt. Heute wie auch damals war die Entwicklungin der EDV-Branche rasend, so dass bald der erste digitale Heimcomputer vorgestellt wurde. Einige Jahre danach folgte der erste Drucker, ein Nadeldrucker. Dieser benötigte als Druckerzubehör wiederum Farbbänder.

 

Das Farbband als Druckerzubehör für Nadeldrucker.

 

Der Aufbau eines Farbbands für Nadeldrucker ist mit dem einer Schreibmaschine identisch. Jedoch sind die Druckvorgänge sehr unterschiedlich. Während bei der Nutzung einer  

Schreibmaschine eine Type die Farbe aus dem Farbband auf das Kopierpapier presst, schlagen bei einem Nadeldrucker einzeln angesteuerte Nadeln auf das Farbband. Dadurch werden kleine Farbpunkte abgebildet, die in der Summe ein Schriftbild ergeben. Nadeldrucker werden mit einer unterschiedlichen Anzahl von Nadeln angeboten, in der Regel zwischen 7 und 48 Stück. Hierbei gilt, je mehr Nadeln im Drucker vorhanden sind, desto enger können die aus dem Farbband ausgeschlagenen Punkte gesetzt werden. Desto enger die Punkte gesetzt werden können, desto genauer und feiner ergibt sich der Druck.

 

Der Nadeldrucker mit seinen Farbbändern wurde in den 1970er Jahren abgelöst durch den Tintenstrahldrucker mit Tintenpatronen als Druckerzubehör. Tintenstrahldrucker übertragen die Farbe mittels einer Düse, welche aus einer Tintenpatrone winzige Tintentropfen auf das Blatt spritzt. Um ein lesbares Schriftbild zu erstellen, wird hierzu ein Druckkopfhorizontal über das Blatt bewegt. Im Zusammenspiel mit der Vertikalbewegung des Kopierpapiers entsteht so ein lesbares Schriftbild. Als Druckerzubehör wurden Anfangs lediglich schwarze Tintenpatronen angeboten. Mit der Weiterentwicklung des Computers und dieses Druckertyps war es schnell auch möglich, Fotos auszudrucken. Hierfür waren Tintenpatronen in den Farben blau, gelb und rot nötig, die zeitgleich als Druckerzubehör angeboten wurden.

 

Die Tintenpatrone als Druckerzubehör für Tintenstrahldrucke.

 

Tintenpatronen sind Kunststoffkartuschen, die mit einer sehr stark eingefärbten Flüssigkeit befüllt sind, der Tinte. In der Regel verfügen heutige Tintenpatronen über einen integrierten Druckkopf, der die Abgabe der Tinte steuert. Die Tinte wird in winzigen Tropfen auf das Blatt gespritzt. Das Gesamtbild der aufgespritzten Tropfen ergibt dann eine Grafik, die vom Auge als Schrift oder Bild wahrgenommen werden kann. Der große Vorteil, Tinte als Druckerzubehör bzw. als Druckfarbe zuverwenden, ist an erster Stelle die brillante Farbwiedergabe. Derzweite große Vorteil ist, dass beim Druck mit Tintenpatronen kein gesundheitsschädlicher Feinstaub entsteht. Des Weiteren kann man Tintenpatronen in der heutigen Zeit selbst befüllen, so kann ein Großteil der Druckkosten eingespart werden. Jedoch ist beim Nachfüllen von Druckerzubehör wie Tintenpatronen zu beachten, dass die Farbwiedergabe gegenüber Originalpatronen mit unter abweichen kann.

 

Tintenstrahldrucker sind auf Grund ihrer einfachen Bauweise recht günstig zu bekommen. Mit unter werden Geräte schon für unter 50 EUR angeboten. Jedoch ist das Druckerzubehör recht teuer. So kann es passieren, dass ein Satz Tintenpatronen bereits den Wert des Tintenstrahldruckers überschreitet. Heute gibt es jedoch viele Anbieter, die kompatible Tintenpatronen anbieten. In der Regel verfügen diese über einen höheren Inhalt und sind zudem um Weiten kostengünstiger als Originalprodukte. Die Qualität dieser kompatiblen Patronen ist aber recht unterschiedlich. Bei einem Kauf von alternativen Druckerpatronen sollte man darauf achten, dass man Produkte von zertifizierten Unternehmen erwirbt. Eine weitere Entwicklung vor der Jahrhundertwende war der Laserdrucker mit Trommel und Toner als Druckerzubehör. Die Übertragung der Farbe auf das Kopierpapier erfolgt bei einem Laserdrucker durch elektrische Aufladung. Hierzu wird die Trommel erst einmal elektrostatisch aufgeladen. Anschließend wird mittels eines Laserstrahls an der Position der Trommel, die anschließend mit Toner versehen wird, eine Belichtung durchgeführt. Durch die stellenweise Belichtung der Trommel wird die elektrostatische Aufladung dort entladen. Anknüpfend werden Trommel und Toner in Verbindung gebracht. Das Tonerpulver haftet auf Grund seiner Zusammensetzung an den Stellen, die zuvor durch die Einwirkung des Laserstrahls entladen worden sind. Nach diesem Arbeitsgang berührt die Trommel das Kopierpapier und das an der Trommel anhaftende Tonerpulver überträgt sich auf das Kopierpapier. Um das Tonerpulver dauerhaft zu fixieren, wird es mittels einer Heizwalze mit dem Kopierpapier verschmolzen.

 

Toner als Druckerzubehör für Laserdrucker.

 

Der Einkomponententoner ist wohl der gebräuchlichste Tonertyp, welcher heute Verwendung findet. Das Tonerpulver ist mit einem Entwickler vermengt und in einer Kunststoffkartusche untergebracht, die als gesamte Einheit leicht und sauber gewechselt werden kann. Das Tonerpulver besteht aus einer Mischung von Farbpigmenten, Kunstharz und Metalloxiden. Die Farbpigmente dienen der Einfärbung des Kopierpapiers. Für die Übertragung des Tonerpulvers auf das Papier fungieren die Metalloxide, die elektrisch geladen sind. Das Kunstharz schmilzt in Verbindung mit Wärme und dient daher der abschließenden Fixierung des Tonerpulvers auf dem Kopierpapier.

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